Sonntag, 22. Januar 2017

Zweiundsechzigster Schritt: Besitz und Konsum prüfen

Was brauche ich im Leben?, ist eine Frage, die unmittelbar mit unseren Konsumentscheidungen zusammenhängen sollte. Und nicht nur das, Die Antwort entscheidet auch darüber, was wir in unserem Besitz behalten, was wir aufgeben und verkaufen oder verschenken können, um uns von zu verwaltenden, zu pflegenden und zu reparierenden überflüssigen Dingen zu befreien. Sie birgt aber auch gleichzeitig eine mögliche Antwort auf die Frage: Was macht mich glücklich und zufrieden?

Wohnen jetzt woanders: Die Überflüssigen
Ich habe mich in den letzten Wochen intensiv mit dieser Frage beschäftigt. Nicht allgemein, sondern  bezogen auf einzelne Dinge. Ich hatte beispielsweise eine Pulsuhr zuhause liegen, vor Jahren erworben, weil ich das Geld hatte und es toll fand, meine Läufe protokollieren zu können. Tatsächlich protokollierte ich zwar, doch weder die gemessenen Zeiten, noch die Pulsfrequenzen nutzte ich, um mein Lauftraining zu optimieren. Vor Jahren hatte ich schon festgestellt, dass ich letztlich nur Datensammlung ohne Nutzen betrieb und sie in den Schrank gelegt. Zwischenzeitlich nutze ich mein Mobiltelefon und eine entsprechende App, wenn es mal nötig ist, Strecken und Zeiten zu messen. Das und die Erkenntnis, die Pulsmessung ohnehin nicht zu verwerten, machten die Pulsuhr zu einem verzichbaren Gerät in meinem Besitz. Sie weiter ungenutzt in meinem Schrank versteckt zu halten, das wäre wie Geld auf einer Bank ohne Zinsen zu deponieren gewesen. Jemand anderes plant vielleicht den Erwerb einer Pulsuhr, für die unnötig Ressourcen aufgewandt werden müssen, obwohl eigentlich bereits eine hergestellt wurde, die genutzt werden könnte. Ich habe sie verschenkt, und das Gefühl dabei war ein gutes.
Weiter hatte ich in meinem Badezimmer hatte ich ein WLAN-Radio. Das war eine tolle Sache. Immerhin ermöglichte es mir, meine Lieblingssender über das Internet zu hören, ohne meinen Rechner anschalten zu müssen. Nicht unerwähnt lassen darf ich, dass ich damals noch kein Smartphone hatte. Vor Monaten hatte ich mir eine Box für mein Handy zugelegt, die ich immer mitnehme, wenn ich im Freien trainiere. Sie macht Musik in einer sehr guten Qualität zu hören an jedem Ort, an dem ich mit dem Handy Musik hören möchte, möglich. An jedem Ort! Es brauchte eine Weile, bis ich erkannte, dass diese Orte auch andere als "das Freie" sein konnten. Letztlich verschenkte ich meine PC-Boxen als erstes und nutze seitdem die kleine Box, um am Rechner Musik zu hören. Bald darauf schaltete ich auch das WLAN-Radio im Badezimmer aus, um zu schauen, ob auch das Badezimmer ein solcher Ort sein könnte. Nach drei Wochen war die Schau abgeschlossen: Auch das Badezimmer ist ein solcher Ort. Verwunderlich, aber wahr. Das WLAN-Radio habe ich auch verschenkt.
Das selbe Schicksal teilten nicht gespielte Brettspiele, Bücher, von denen ich wusste, ich würde sie nicht wieder lesen oder die ich schlicht nicht gut fand und dennoch in meinem Bücherregal als Mahnmal schlechten Geschmacks ihr Dasein frissten ließ, sowie allerhand Elektrokram, wie einst als Backup für meine Musik- und Videosammlung gedachte Festplatten, die nicht mehr genutzt werden, da ich nur noch selten Videos schaue und da ich Musik ohnehin inzwischen streame.

Wohnt jetzt bei mir: Getreidemühle mit Flocker
All diese Sachen lagen ungenutzt in meinen Schränken und konnte nicht dazu beitragen, mein Leben zu bereichern. Gibt es bereichernden Konsum in einer Wohlstandsgesellschaft noch? Kritischer Konsum bedeutet, Kaufentscheidungen mit der eingangs gestellten Frage zu überprüfen, damit der Konsum nicht zum Selbstzweck wird. Ich liebäugelte seit einiger Zeit damit, mir eine Getreidemühle zu kaufen. Brot frisch backen zu können, war eine schöne Vorstellung. Es würde mich unabhängig von den Öffnungszeiten der Bäckereien machen. Ich könnte mein Brot so backen, wie ich es möchte. Gekauftes Mehl lagert lange Zeit, bevor es verkauft wird, weshalb frisch gemahlenes Korn einen höheren Gehalt an Mikronährstoffen aufweist. Ein gesundheitlicher Vorteil. Wie oft würde ich Brot backen?, war eine Frage, die ich mir vor dem Kauf beantworten wollte. Einmal wöchentlich? Das würde bedeuten, dass das Gerät an sechs Tagen pro Woche ungenutzt bleiben würde. Da wäre es günstiger, das Korn in einem Bioladen malen zu lassen, bevor ich backe. Allerdings esse ich täglich Haferflocken. Auch gekaufte Haferflocken sind bedampft, um sie haltbar zu machen, und frisch geflockter Hafer daher nährstoffreicher. Wenn ich eine Getreidemühle mit Flockenquetsche kaufte, wäre das Gerät täglich in Nutzung, Ich habe mir eine Mühle gekauft und esse nun täglich selbst gebackenes Brot und nicht nur frische Haferflocken, vielmehr habe ich die Hälfte durch frisch geschrotetes Korn ersetzt, so dass die gesamte Maschine täglich in Nutzung ist. Ja, es gibt bereichernden Konsum in einer Wohlstandsgesellschaft. Nun, vielleicht empfände das nicht jeder so angesichts des Frischkornbreis, aber jeder Jeck ist anders.

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Einundsechzigster Schritt: Den Weg zum Fluss wählen?


Waschmaschine kaufen oder an der Stelle auf die Waage wagen?
Brauche ich eine Waschmaschine?, war die Frage, die ich mir beim Einzug in die neue Wohnung gestellt hatte. Einerseits wollte ich mir den Platz in meinem ohne Waschmaschine großen und mit Waschmaschine kleinen Badezimmer frei halten. Andererseits wollte ich mir ein Gerät, dass in meinem Single-Haushalt nur einmal die Woche zum Einsatz käme, nicht anschaffen. Die Ressourcen für die Produktion einer solchen Maschine einzusparen, war mein Kernziel, aber wie so oft ein weiteres Ziel, mir die Frage zu beantworten: Geht das überhaupt?
Ressourcensparend wäre auch die Anschaffung eines gebrauchten Gerätes gewesen, weshalb ich zunächst darüber nachgedacht hatte. Letztlich kam die Aussicht, eine schwere Waschmaschine durch drei Stockwerke Altbauwohnung zu tragen, als nicht sehr kaufentscheidungsförderliches Argument hinzu. Was wären meine Alternativen? Die Usa ist nah, doch mit dem Waschbrett zum Fluss zu traben, hätte vermutlich ein klein wenig spleenig wirken können. Zum Glück hat Friedberg auch einen Waschsalon. 3,50 Euro pro Waschgang zzgl.Waschpulver klangen gut. Eine mittelpreisige Waschmaschine kostet ca. 350,00 Euro. Die Anschaffung hätte sich damit schon nach eineinhalb Jahren  amortisiert - bei einem Gebrauchtgerät noch früher -, was den Gang zum Waschsalon in meinen Augen unattraktiv machte. Die Anschaffung erschien fast sinnvoll, insbesondere in Anbetracht des Umstandes, dass ich durch die Nutzung einer Mietmaschine zum Verschleiß beitragen und damit die Zeit zur Neuanschaffung auch verkürzen würde. Theoretisch blieben nur noch die einmalige Schlepperei nach oben und das Zustellen meines Badezimmers als Argument. Praktisch blieb jedoch - der monetären Grundlage zum Trotz - der Unwillen, eine Maschine, die 6/7 der Woche ungenutzt herum stünde, anzuschaffen, unvermindert. Letztlich entschied ich mich dazu, weder zu kaufen, noch in den Waschsalon zu gehen, sondern künftig Freunde mit Waschmaschine zum Frühstück zu besuchen.

Über sechs Wochen sind seit dieser Entscheidung vergangen. In diesen sechs Wochen habe ich mich einmal zum Frühstück bei Freunden eingeladen und zum Ausgleich Brötchen mitgebracht. Ein zweites Mal lud ich mich bei meinen Eltern zum Mittagessen ein. Dieses Wochenende steht das dritte Fremdwaschen an: Jahresendwäschewaschfrühstück! Interessanterweise hat, keine Maschine im eigenen Haushalt stehen zu haben, dazu geführt, dass sich die Zeitintervalle zwischen zwei Wäschen verdoppelt haben. Ich prüfe viel gewissenhafter, ob ein Kleidungsstück tatsächlich schon gewaschen werden muss. Die Verfühung, sich sagen zu können: "Ach, das wasche ich einfach mit, damit die Maschine voll wird", fehlt zudem. Auch unter minimalistischen Aspekten war es eine gute Wahl, mich gegen eine Waschmaschine auszusprechen. Ein Gerät, das nicht existiert, kann nicht kaputt gehen, muss nicht gepflegt und nicht ersetzt werden. Das entstresst und bringt Zeit, in guter Gesellschaft zu frühstücken und zu Mittag zu essen. Alles in allem, war es die richtige Entscheidung. Meine Freunde und ich treffen uns regelmäßiger, auch die Waschmaschinen meiner Freunde werden effizienter genutzt und durch die geringeren Intervalle ist ein überraschender Umweltschutzeffekt eingetreten. Zuletzt ist das Entscheidendste jedoch: Die Kosten meiner Freunde für Backwaren haben sich reduziert, berichten sie immer wieder ganz stolz und wollen unbedingt, dass ich den Modus beibehalte.

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Sechzigster Schritt: Einfach mal abschalten

Seit sechs Wochen der sauberste Tiefkühler meines Lebens
In einem Minimalismusforum las ich den Satz: „Seit wann ist Geiz ein Synonym für Minimalismus?“ Es war die Antwort auf die Feststellung, dass der Verzicht auf die Nutzung eines Kühlschranks Strom spart. Ich denke, Geiz und Minimalismus schließen sich aus. Zumindest dann, wenn Minimalismus als Lebenseinstellung definiert wird, und diese Lebenseinstellung zum Inhalt hat, Besitz und Konsum so klein wie nötig zu halten, um sich und die Umwelt zu entlasten.
Geiz als Anlass für eine Konsumreduktion würde den dem Äußeren nach entstehenden Minimalismus den Bedürfnissen und Zwängen einer Charaktereigenschaft unterwerfen. Eine Lebenseinstellung setzt jedoch voraus, sich frei entscheiden zu können. Zu sparen, in diesem Fall das Geld für Strom, ist eine Begleiterscheinung, aber, ganz im Gegensatz zur geiz-induzierten Konsumeinschränkung, nicht Motivation des Minimalismus. Diese Begleiterscheinung ist allerdings durchaus nicht nebensächlich, da nach ausreichender Reduktion der Hauptkostenverursacher in der Lebensführung durchaus mehr Optionen der Freizeitgestaltung entstehen, was den persönlichen Nutzen der konsum- und besitzreduzierten einfachen Lebensführung steigert. Strom zu sparen, stellt eine Einschränkung im Konsum dar, entlastet die Umwelt und ist daher unstrittig, gemäß der Eingangsdefinition, minimalistisch.
Die Antwort auf die Eingangsfrage ist also schlichtweg: Geiz kann kein Synonym für Minimalismus sein. Geld zu sparen - als Nebeneffekt der einfachen Lebensführung -, ist ein erwünschter Nebeneffekt. Strom zu sparen, ist mit der richtigen Motivation eine Option des Minimalismus.

Seit sechs Wochen zieren mein CD-Spieler und vier Würfel
die Stelle, auf der der Flatscreen Platz gefunden hätte. Sie
sind gefallen ... die Würfel!
Und nach diesem kleinen pseudo-wissenschaftlichen Exkurs sind wir auch schon beim Thema: Ich habe schon wieder Strom und Geld gespart! Spaß beiseite. Vor einem halben Jahr war ich abends müde von der Arbeit nachhause gekommen. Was ich tat, war das, was vermutlich in hunderttausenden von Haushalten abendlich passiert. Reflexartig setzte ich mich nach dem Abendessen vor den Fernseher, um mich davor bis ein Uhr wach zu halten. Völlig übermüdet machte ich mir am nächsten Morgen Gedanken, was schief gelaufen war. Der Körper sagte mir: „Ich bin müde!“ Was ich daraus schloss, war: „Bitte unterhalte mich mit etwas, das mich nicht anstrengt!“, wobei die eigentliche Message doch war: „Bitte lege mich schlafen!“
Warum habe ich meinen Körper missverstanden? Ich befürchte, die Antwort heißt Gewohnheit und fehlendes Hinterfragen. Der Alltag lässt viele Gewohnheiten entstehen. Gewohnheiten geben dem Tag Struktur und vereinfachen ihn. Ich komme von der Arbeit nachhause, esse zu Abend und setzte mich vor den Fernseher. Manche Gewohnheit ist jedoch zu hinterfragen. Ist es sinnvoll nach der Arbeit zu Abend zu essen? Gewiss. Ist es sinnvoll, sich nach dem Essen vor den Fernseher zu setzen? Möglich. Vielleicht habe ich einen Film oder eine Serie vor zu schauen, die mich unterhält. Vielleicht habe ich eine Dokumentation vor zu schauen, die mich bereichert. Ist es sinnvoll, sich auch ohne ein Ziel vor den Fernseher zu setzen? Möglicherweise nicht. Oder sich vor den Fernseher zu setzen, obwohl ich müde bin? Ganz sicher nicht. Nach diesem Tag habe ich entschlossen, TV-Asket zu werden, und nur noch fern zu schauen, wenn ich tatsächlich Lust darauf habe. Bis Anfang November kam diese Lust nur ein einziges Mal: Ich brauchte eine Beschäftigung, während ich die Wäsche von drei Wochen bügeln musste. Ohne Liam Neesons Unterstützung wäre ich wahnsinnig geworden.
Mitte November habe ich meinen Fernseher verschenkt und es damit Dennis gleich getan. Im Ergebnis bin ich wesentlich kreativer und produktiver als je zuvor, ich nutze die Zeit mit anderen Menschen viel intensiver, ich habe mehr Achtsamkeit meinem Körper gegenüber entwickelt und - das ist das Wichtigste, aber auch das Allerwichtigste - die Geldersparnis für den durch Blueray-Player, Fernseher und Kabelreceiver nicht mehr verbrauchten Strom investiere ich in eine Wäscherei mit Bügelservice.

Dienstag, 29. November 2016

Neunundfünfzigster Schritt: Den Winter zur Kühlung nutzen

Und ab aus dem Fenster damit!
Warum einen Kühlschrank im Winter nutzen?, dachte ich mir vor zwei Wochen. Da ich keine plausible Antwort fand, wagte ich das Experiment. Ich schaltete das Gerät aus.
Die Umstellungen waren überschaubar: Morgens aß ich bis dahin stets von drei offenen Brotaufstrichen, die insgesamt gut zehn Tage im Kühlschrank verweilten, ohne Schimmel anzusetzen oder zu verderben, bis sie leer waren. Zehn Tage lang angebrochene Lebensmittel ungekühlt aufbewahren, das war mir zu unsicher. Freiwillig reduzierte ich daher auf einen Brotaufstrich zur morgendlichen Auswahl, wobei die Auswahl ab diesem Zeitpunkt natürlich nicht mehr zwischen verschiedenen Sorten zu treffen war, sondern sich auf „Ein Brotaufstrich oder kein Brotaufstrich“ reduzierte.
Die ersten Tage hatte ich den Brotaufstrich tatsächlich bei Zimmertemperatur aufbewahrt, dann entsann ich mich der Eingangsfrage und hängte ihn mitsamt des angeschnittenen Gemüses und anderen, wie ich denke, kühlenswerten Lebensmitteln in einer Stofftasche aus dem Fenster in die winterliche, kühlschranktemperaturartige Luft.
Alles Gemüse lagere ich derzeit in einer Schale in der Küche und kann bislang nicht wirklich wahrnehmen, dass die Haltbarkeit geringer würde. Ich kaufe einmal bis zweimal die Woche Gemüse, wie zuvor auch.
Da ich ohnehin nur Leitungswasser trinke, ist ein Kühlen von Getränken nicht nötig. Mit einer Ausnahme: Warmes Bier schmeckt nicht einmal, wenn man erkältet ist. Aber auch dazu gibt es das Fenster, das winters einen vortrefflichen Kühlschrank abgibt.
Auch den Tiefkühler habe ich abgeklemmt. Die zwei Speiseeise, die darin gelagert waren, wurden ihrem Bestimmungszweck zugeführt. Künftig gehe ich um die Ecke in eine Eisdiele. Immerhin sind im Kilometerumkreis fußläufig vier Eisdielen zu erreichen, die jede für sich, deutlich mehr Sorten im Programm haben, als der Gefrierschrank fassen könnte. Allerdings muss ich an dieser Stelle einräumen, dass es auch nur ein Zwei-Fach-Gefrierschrank ist.
Ich koche immer für drei Tage Nudeln, Reis, Kartoffeln oder ähnliches, das ich dann zu den Malzeiten um frisches Gemüse ergänze. Hier befürchte ich, mich im Sommer umstellen zu müssen. Derzeit lagere ich die gefüllten Töpfe auf der Terrasse. Im Sommer wird es vermutlich nirgendwo in der Wohnung kalt genug sein, um meine Sättigungsbeilagen auch am dritten Tag noch vor dem Verderben zu retten, aber das ist eine andere Geschichte. Jetzt bin ich erst einmal gespannt, wie es bis Ende des Jahres weiterläuft.


PS Ein geschlossener, ausgeschalteter Kühlschrank, in dem man feldfrisches Gemüse lagert, bekommt einen hübschen Pelz im Inneren, wenn man nicht aufpasst. Seitdem ist das Gemüse in der Küche unter meiner visuellen Kontrolle. Die sind wohl nicht ganz sauber!

Freitag, 28. Oktober 2016

Alternativer Stammtisch startet in Friedberg

Guinness - seit Ende 2016 vegan
Seit dem Jahr 2013 findet bereits jährlich ein veganes Picknick auf der Friedberger Seewiese statt, zu dem sich nicht nur vegan lebende Menschen aus der Wetterau treffen, sondern unter anderen auch Wetterauerinnen und Wetterauer, die sich für Minimalismus interessieren, in der Do-it-yourself-Szene (DIY) verwurzelt sind oder einfach ökologischer leben wollen. Als das letzte Picknick im September stattgefunden hatte, waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig, dass der gegenseitige Austausch so viele Ideen und Inspirationen mit sich bringt, dass es schade wäre, wieder 365 Tage auf das nächste Treffen warten zu müssen. Die Idee eines monatlichen After-Work-Austauschs war geboren und mit dem nahe der Seewiese gelegenen Café Kaktus in Friedberg auch schnell eine passende Location gefunden.
Die Namensgebung für den Stammtisch war nicht einfach, letztlich kamen die Initiatoren überein, dass der Begriff „Alternativ“ wieder mit einer positiven Konnotation versehen werden müsse und zu seinem Ursprung zurückgeführt.


Interessierte sind herzlich eingeladen, am Montag, den 7. November 2016, ab 19:00 Uhr, Teil des ersten Alternativen Stammtisch im CaféKaktus, Hospitalgasse 16, 61169 Friedberg, zu sein. Das Team des Cafés wird extra für den Stammtisch, der sodann jeden ersten Montag im Monat stattfinden wird, veganen Flammkuchen anbieten. Guinness vom Fass und Cappuccino mit Sojamilch werden natürlich auch angeboten.
Zur besseren Planung für die Initiatoren und das Café können sich Interessierte gerne vorab bei Andreas Arnold unter AndreasArnold@gmx.de oder Facebook melden. Ein spontanes Erscheinen ist natürlich nicht weniger willkommen.